Mensch und Pferd – Vertrauen ist der Anfang von Allem…

„Jeder kann ein Pferd zwingen, das zu tun, was es tun soll. Wenn Du es aber zwingst, wird es für das Pferd nicht wichtig sein, ob es seine Sache auch richtig macht. Das Pferd wird es meistens einigermassen richtig machen. Es wird gerade genug tun, um über die Runden zu kommen. Wenn Du ihm aber zeigst , was Du willst, und es belohnst, wenn es genau das Richtige macht, wird es für das Pferd wichtig werden, das Richtige zu tun, und es wird es immer richtig machen…..“
(Walter Pruitt)

Und wenn man mit einem Pferd frei, ganz ohne Halfter, Longe, Ausbinder, Gebiss und Co. arbeitet, dann bleibt nur eines übrig – die Wahrheit…

Dann sieht man wie es um die Beziehung zwischen Mensch und Pferd bestellt ist. Man kann nichts verstecken, oder sich auf Hilfsmittel verlassen.

Ein Pferd muss uns erst vertrauen können, bevor wir von ihm erwarten können, dass es für uns etwas tut. Auf dem Weg zu diesem Vertrauen entsteht auch der Respekt des Pferdes uns gegenüber…..
Wir müssen lernen zu verstehen wie ein Pferd kommuniziert, wie es denkt. Und wenn wir dies verstehen, wissen wir was für das Pferd wichtig ist – dies ist der Beginn einer wahren Partnerschaft.
Wenn wir frei von Ehrgeiz und Zeitdruck jeden noch so kleinen Fortschritt erkennen und zu schätzen wissen – wird der Weg zum Ziel!
Und wir werden Schritt für Schritt mit unserem Pferd „zusammen wachsen“ Je weniger die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd stimmt, je weniger es zu einer echten Partnerschaft gekommen ist, desto mehr Hilfsmittel braucht der Reiter…